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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Plasmaforschung

Fusionsorientierte Plasmaphysik

Leiter: Dr.-Ing. Walter Kasparek
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In heutigen Fusionsexperimenten wird Elektron-Zyklotron-Resonanzheizung mit Mikrowellen im Bereich von 28 GHz bis 170 GHz bei Megawatt Leistungen regulär zur Plasmaheizung und zur Unterdrückung von magnetohydrodynamischen Instabilitäten verwendet. Das IPF liefert Beiträge zur Entwicklung von Heizungs- und Diagnostikkomponenten, zu ihrer Anwendung und zur Auswertung experimenteller Ergebnisse.

Für die Übertragung von Hochleistungsmillimeterwellen werden überdimensionierte Hohlleiter und quasioptische Übertragungsleitungen verwendet. Das IPF entwickelt, simuliert und testet neuartige Mikrowellenkomponenten und komplette Übertragungssysteme für verschiedene Fusionsexperimente wie z.B. Wendelstein 7-X, ASDEX Upgrade und ITER. Die Hochleistungsmikrowellen werden von Gyrotrons erzeugt. Am IPF werden Hochspannungsversorgungen entwickelt und gefertigt, die die strengen Anforderungen der Gyrotrons erfüllen.

Das IPF ist auch an den auf ECRH basierenden Experimenten beteiligt. An Asdex Upgrade wird der ECRH-Heizprozess und der Einfluß des ECRH-Stromtriebes auf neoklassische Tearingmoden untersucht. Als Unterstützung für verschiedene Fusionsexperimente führt das IPF full-wave Simulationen zum Studium von Wellenausbreitung und Modenkonversion im Plasma durch.

Mikrowellen werden ebenso zur Heizung und Diagnose von Hochtemperatur-Fusionsplasmen verwendet und das IPF liefert Beiträge zur Doppler-Reflektometrie von Plasmaturbulenzen und und Flussuntersuchungen durch die Entwicklung von Komponenten und die Simulation experimenteller Daten.





Kontakt für Diplom- und Masterarbeiten: W. Kasparek

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